Gründungszentrum Krefeld: Wo die Zukunft startet

Schon mal vor einer alten Fabrik gestanden und gedacht: „Hier könnten richtig gute Ideen einziehen“? Genau das passiert an der Luisenstraße 32 in Krefeld, wo es derzeit heißt: Sanieren – aber bitte zirkulär. Bis Anfang 2027 entsteht hier ein Gründungszentrum, das nicht nur Start-ups beherbergen soll, sondern selbst zum Praxisbeispiel für Kreislaufwirtschaft wird. Das ist Wirtschaftsförderung zum Anfassen – und ein Magnet für Menschen, die nachhaltig gründen wollen.

Was da entsteht

Die ehemalige Textilfabrik wird von KREFELD BUSINESS zu einem flexiblen Gründungszentrum umgebaut – mit klarer Ansage: Ressourcen schonen, Materialien wiederverwenden, Räume langfristig anpassbar halten. So entsteht nicht einfach „ein neues Bürogebäude“, sondern Infrastruktur für Wertschöpfung, Innovation und neue Jobs.

Konkret heißt das:

  • Urban Mining | Bauteile erhalten und wiederverwenden (z.B. Ziegel, Dachziegel, Fenster)
  • Natürliche Dämmstoffe | u. a. Stroheinblasdämmung, Holzfaser + Lehmputz
  • Recyclingmaterialien im Innenausbau | die Planung passt sich der Materialverfügbarkeit an
  • Modulare Ausbaustufen | statt „alles fertig, für immer“ wachsen die Flächen mit den Teams

Auch bei der Technik wird’s ernst: Ziel ist eine energetische Sanierung nach KfW-55-Standard, plus PV-Anlage mit Speicher und Regenwassernutzung. Dazu kommen Hofentsiegelung, klimaresiliente Bepflanzung und Fassadenbegrünung – also: besseres Mikroklima, bessere Aufenthaltsqualität und ein Standort, der Zukunft nicht nur behauptet, sondern baut.

Zielgruppe: Impact, Kreislauf, digital – bitte mit Haltung

Das Haus richtet sich gezielt an Gründer:innen, soziale Initiativen und Unternehmen, die an der Schnittstelle von Sinn & Wirkung, Kreislaufwirtschaft und digitaler Transformation arbeiten. Kurz: Wer Lösungen entwickelt, die morgen noch funktionieren, ist hier richtig.

Spannend für die Wirtschaft: Das Zentrum schafft Raum für Kooperationen mit dem Mittelstand und Formate wie Workshops, Pitches oder perspektivisch einen „Circular Construction Hub“.

Und der Niederrhein? Zieht mit!

Krefeld steht im Spotlight – aber die Region denkt vernetzt: Ob Mönchengladbach, der Rhein-Kreis Neuss oder die Kreise Kleve, Viersen und Wesel: Überall profitieren Unternehmen und Fachkräfte, wenn Gründungen leichter starten und schneller wachsen. Auch KREFELD BUSINESS bleibt dabei ein wichtiger Ansprechpartner für Beratung, Austausch und Sichtbarkeit.

Outro

Du kennst jemanden mit einer starken Idee, die zum Thema passt – oder hast selbst eine in der Schublade? Dann ist jetzt ein guter Moment, sich zu vernetzen, Kontakte aufzubauen und die nächsten Schritte zu planen. Schreib uns, teile den Beitrag oder informiere Gründer:innen, die Krefeld auf dem Radar haben sollten. Einfach stark!


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Bild: KREFELD BUSINESS